Im Blickpunkt
Es freut mich, wenn meine Schmuckstücke und die Geschichten dahinter ihren Weg in die Öffentlichkeit finden. In Pressebeiträgen und Veröffentlichungen werden meine Arbeit, meine Inspirationen und die besondere Verbindung von traditionellem Handwerk und individuellem Design sichtbar.
Eine Auswahl dieser Beiträge ist hier.

Zurück zur Natur in Hietzing
In “Zurück zur Natur” besucht Maggie Entenfellner österreichische Regionen und zeigt die schönsten Seiten des Landlebens. Sie sucht erfolgreiche Meisterbetriebe auf, wo altes Wissen die Basis für ein heutiges, modernes und nachhaltiges Leben ist. Sie begleitet Menschen, die ihren Traum vom natürlichen Wohnen leben. Sie gastiert in Österreichs schönsten Bauernhöfen und ist Teil des Lebens am Land.
Im Mai 2025 besucht das “Zurück zur Natur” Team Hietzing, den 13. Wiener Gemeindebezirk. Dieser liegt im Westen der Bundeshauptstadt. Die Hälfte seiner großen Fläche ist Naturschutzgebiet, der Lainzer Tiergarten ist hier grüne Lunge und Naherholungsgebiet. Goldschmiedin Jessica Wehdorn zeigt Maggie Entenfellner hier am Stadtrand, wie man aus einem echten Blatt ein Schmuckstück kreiert.
Jessica Wehdorn hat lange Zeit als Architektin im Familienbetrieb gearbeitet. Als ihre Kinder größer waren, hat sie sich ihren Kindheitstraum erfüllt und eine Goldschmiedeausbildung gemacht. Mittlerweile hat sie sich auf die Abbildung echter Blätter als Schmuck spezialisiert. Sie sammelt die Blätter oder bekommt ganz frische von ihren Kunden aus dem eigenen Garten. Die Blätter werden dann in mehreren Schichten mit einer Silbermasse bepinselt. Dann wird das Werkstück bei 800° C gebrannt. Danach wird der Schmuck gebürstet, nachgearbeitet und poliert. Maggie kann bei einem Efeu-Blatt, das die beiden gemeinsam gepflückt haben, mithelfen und mitansehen, wie dessen Oberflächenstrukturen in Silberschmuck verwandelt werden.
Klimts letzte Rose – Schmuck mit Geschichte
Beim Garten-Opening der Klimt-Villa im Mai 2023 in Wien-Hietzing trafen Natur, Kunst und Handwerk aufeinander. Im Mittelpunkt stand die Rose, die bereits zu Lebzeiten Gustav Klimts im Garten der Villa blühte und vermutlich auch sein Gemälde Obstgarten mit Rosen inspirierte.
Die Goldschmiedin Jessica Wehdorn machte die besondere Geschichte dieser Rosen auf ihre eigene Weise erlebbar: Sie verwandelte ihre Blätter in außergewöhnliche Schmuckstücke. Mit einer speziellen Technik überzieht sie die frisch gepflückten Blätter mehrfach mit einer Paste aus Feinsilber, bevor sie bei rund 800 Grad gebrannt werden. Dabei verbrennen Wasser und Bindemittel – zurück bleibt ein filigranes Silberblatt, das die natürliche Struktur und feinen Details des Originals bewahrt.
So entstehen einzigartige Anhänger, in denen sich die Schönheit der Natur und traditionelle Handwerkskunst verbinden. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat und trägt die unverwechselbare Form eines echten Rosenblatts in sich.
Gemeinsam mit der Parfümeurin Julia Asenbaum, die den Duft der historischen Rosen wissenschaftlich eingefangen und als Parfum verewigt hat, widmete Jessica Wehdorn dieses Projekt der besonderen Verbindung von Natur, Erinnerung und Kunst. Die Schmuckkollektion ist exklusiv in der Klimt-Villa und in deren Webshop erhältlich.
Ein Stück Natur, in Silber bewahrt – und eine Hommage an Klimts letzte Rose.





